Triggertherapie

• Die Triggertherapie knüpft eine Brücke zwischen der uns bekannten manuellen Behandlung und der Akupunktur. Somit kann die Triggerpunkttherapie als Weiterführung bekannter Techniken und gleichzeitig als modernste Behandlungsform (veröffentlichte Studien aus den 80er Jahren) angesehen werden.

• Die Triggerpunkttherapie ist ein Einstieg in die individuelle Schmerztherapie.
Oft ist es ja gerade zu Beginn einer Krankheit die kleine Verletzung, quasi der kranke Punkt, die lange zu wenig beachtet, sich schließlich zum Vollbild eines chronischen Leidens entwickelt.

• Triggerpunkte sind knötchenhafte Verhärtungen in der Muskulatur.

• Jeder Muskel besteht aus Muskelfasern. Muskelfaserbündel sind von einer bindegewebigen Schicht (sprich: Faszie) umhüllt. Zieht sich diese Schicht zusammen, aufgrund von Weichteilrheumatismus, Muskelrheuma, udgl. kann diese Muskelfaser nicht mehr ausreichend versorgt werden. Die Venen, Adern, Lymphgefäße und Nerven können den Muskel nicht optimal ernähren. Die Entsorgung der Stoffwechselprodukte funktioniert nicht mehr und es kommt zur Eskalation des Schmerzes.

• Der Therapeut hat nun die Möglichkeit, den Triggerpunkt „aufzumachen“. Diese Therapie ist leider für den Patienten schmerzhaft und für den Therapeuten von größter Anstrengung. Der Therapeut braucht ein fundiertes anatomischen Wissen. Der „Effekt“ der Behandlung aber ist großartig. Nach dem „Aufmachen“ mehrer Triggerpunkte über mehrer Behandlungen bringt dem Patienten Erleichterung bis hin zur Heilung.